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Fotos mit dem Camcorder Sony HDR-PJ780VE – ein kleiner Praxistest

Fotos mit dem Camcorder Sony HDR-PJ780VE – ein kleiner Praxistest

Die Videodrohne, die ich verwende, wird bei mir mit der Sony alpha NEX 7 für Luftbilder und mit dem Full-HD-Camcorder Sony PJ780VE für Videos verwendet. Fliegt man mit dem Camcorder, hat man während der Videoaufnahme auch noch die Möglichkeit, Fotos zu knipsen. An einem Tag am See habe ich dies mal ausprobiert, um zu sehen, wie die Qualität der Fotos ist, die der Camcorder schießen kann. Sony bewirbt den Camcorder immerhin mit einer Fotoauflösung von 24MP, wie sie zum Beispiel auch die alpha NEX 7 hat. Ich war also gespannt, was dabei raus kommt.

Das runtergerechnete Foto sieht soweit ganz ok aus. Farben, Kontrast und Bildschärfe habe ich extra nicht bearbeitet, damit man das Rohmaterial begutachten kann. Ich habe hier jedoch nur ein kleingerechnetes Gesamtbild, da die Originaldateien schon einige Megabyte groß sind.

Singliser See mit der Sony PJ780

Das Motiv ist der Singliser See beim Hessischen Borken. Aufgenommen im Fotomodus mit der Sony PJ780VE (Foto: itg-fotoflug.de).

Während man sich mit der Bildqualität bei dem verkleinerten Foto noch arrangieren kann, da die Farben und der Kontrast schon ganz ok sind, so wird man bei der folgenden 100% Vergrößerung von einem Ausschnitt sicher zustimmen, dass man dies nicht durchgehen lassen kann. Mit solchen Fotos kann man jedenfalls nicht an Kunden herantreten. Die Fraktale, die im Bild zu sehen sind, sind schon im Original vorhanden und entstanden nicht durch die JPG-Komprimierung für die Webansicht.

Singliser See - 100% Ausschnitt

Singliser See – 100% Ausschnitt des oberen Fotos.

Mein Fazit

Aus meiner Sicht ist die Verwendung der Fotos für das Internet in geringen Auflösungen noch möglich – sofern man keine andere Kamera zur Verfügung hat. Ich denke fast jede Digitalkamera, die aktuell auf dem Markt ist, schießt Fotos in besserer Qualität . Die Fotos der PJ780 können aus dem Grund nur interessant sein, wenn man bei einer Videoaufnahme nicht die Möglichkeit hat, den Flug nochmal mit einer Fotokamera zu wiederholen. Ist man in der Lage, einen zweiten Flug zu machen, um dabei gezielt nur Fotos mit einer echten Fotokamera zu machen, dann sollte man auf jeden Fall diese Möglichkeit wählen.

Die Fragmente und Störungen, die in der 100% Ansicht durch den Chip der PJ780 entstehen, sind aus meiner Sicht einfach zu störend, als dass man die Fotos sinnvoll nutzen könnte. Der Grund für die starken Störungen könnte natürlich auch mit der Sensorgröße zusammenhängen, denn dieser weist nur 6,14 Millionen Pixel auf, liefert dann aber ein Foto mit 24 Millionen Bildpunkten ab. Da muss man kein großer Mathematiker sein, um zu merken, dass da etwas nicht ganz im Lot ist. 🙂

Die Videoqualitäten der Kamera möchte ich aber keinesfalls damit schmälern. Sie macht ein sehr gutes Bild in Full-HD mit 50p und der optische Steadyshot hilft vor allem den Copterpiloten, die noch keinen Brushless Gimbal (was ist das?!) haben, auch mit einer servogesteuerten Kamerahalterung an der Drohne, ruhige Videoaufnahmen zu realisieren.

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