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GoPro Hero 3 als FPV-Kamera nicht zu gebrauchen?

GoPro Hero 3 als FPV-Kamera nicht zu gebrauchen?

Mit der Hero 3 hat GoPro ein neues Modell seiner Actioncam vorgelegt, das sich bei Surfern, Motorsportlern, Fallschirmspringern und anderen Extremsportlern großer Beliebtheit erfreut. Im Modellbaubereich finden sich auch einige Leute, die die GoPro Hero 3 als FPV-Kamera (FPV = First Person View) nutzen. Dabei stellt sich mir jedoch die Frage, ob man die Kamera wirklich gut als FPV-Cam für Quadrocopter, RC-Helis oder RC-Flugzeuge verwenden kann. Im Grunde sind der extreme Weitwinkel und die gute Aufnahmequalität, die mit 1080p und 60fps angegeben wird, Zeichen dafür, dass man mit der Kamera sehr gute Aufnahmen machen kann, aber es gibt dennoch ein Problem bei der Sache: Der Rolling-Shutter-Effekt, der durch die vibrierende bzw. wackelnde Kamera und den CMOS-Sensor in der GoPro Hero 3 auftritt. Da die CMOS-Sensoren zeilenweise ausgelesen werden, passiert es zum Beispiel bei Vibrationen am Mikrokopter, dass sich das Bild während des Auslesens verändert. Dadurch entsteht dann im Film ein Wobbeln (auch bekannt als Jello-Effekt), das den Film (je nach Intensität) unbrauchbar macht.

Beispiel-Video: Rolling-Shutter-Effekt bei der GoPro Hero 3 Black Edition

Bei Aufnahmen mit dem Auto, einer Helmkamera oder mit einem Motorrad entsteht der Rolling-Shutter-Effekt auch, wenn es über Unebenheiten geht oder sich die Kamera schnell bewegt. Als Beispiel möchte ich hier einen Film von YouTube einbetten. Wenn man vorspult zur Zeitmarke 0:34, dann sieht man bei den Strassenlaternen am Rand sehr schön, wie sie sich ineinander verschieben und wobbeln.

Auch bei folgender Aufnahme sieht man das Wobbeln durch den Rolling-Shutter des CMOS-Chips. Reduzieren kann man diesen Effekt, indem man den R3-Modus der Kamera aktiviert. Dadurch nimmt sie 60 Bilder pro Sekunde auf, was die Durchlaufgeschwindigkeit des Rolling-Shutter verdoppelt und dadurch den Effekt halbiert. Aber selbst in diesem Zeitlupenmodus ist der Rolling-Shutter-Effekt weiterhin vorhanden.

Wie kann man den Rolling-Shutter-Effekt bei Videoaufnahmen verhindern?

Wie gesagt: Eine Minimierung des Effektes kann durch die Erhöhung der FPS-Zahl (also der Bilder pro Sekunde) erreicht werden. Komplett verhindern läßt sich der Effekt nur, indem man auf Kameras mit CMOS-Bildchip verzichtet und stattdessen einen Camcorder verwendet, der einen CCD-Chip besitzt – oder indem man eine Dämpfung zwischen dem Copter und der Kamera einbaut, der die Schwingungen des Copters von der Kamera fernhält. Aber kurz zu den CCD-Sensoren: Diese CCD-Bildsensoren nehmen das Bild in einem Augenblick komplett auf und nicht Zeile für Zeile, wie dies die CMOS-Chips machen. Dadurch wird zwar das Wobbeln entfernt, aber trotzdem wird bei einer fehlenden Dämpfung das Bild stark vibrieren.

Wer mehr über den technischen Hintergrund des Rolling-Shutter-Effektes lesen möchte, findet hier eine interessante Wikipedia-Seite dazu.

Dämpfungskit für die GoPro Hero 3

GoPro Hero 3 Vibrationsdämpfer

Vibrationsdämpfer für die GoPro Hero 3: eine günstige Möglichkeit Wobbeln und den Jello-Effekt zu umgehen (Foto: camforpro.com).

Für die Verwendung der GoPro Hero 3 ist ein Dämpfungskit erhältlich, das durch Vibrationsdämpfer aus Gummi sehr erfolgreich das Wobbeln bzw. den Jello-Effekt der Kamera unterbindet. Mit einem Preis unter 30 EUR ist es eine recht günstige Methode, mehr aus seinen FPV-Videos mit der GoPro herauszuholen. Das Vibrationsdämpfer-Set kommt inklusive Montageplatten und Schrauben und ist sehr einfach zu montieren.

Das Dämpfungs-Kit bekommt ihr hier im Shop von CamForPro.

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